MEINE LÄUFE und ICH - Mein Training
Mit dem Lauftraining habe ich im April 2008 begonnen (ohne irgendwelche technischen Hilfsmittel, wie Pulsuhr oder dergleichen). Es ging am am Anfang ohnehin nur darum, die Ausdauer zu verbessern, d. h., eine möglichst lange Stecke durchzulaufen. Da ich ja schon vor einigen Jahren bereits regelmäßig gelaufen bin, war es mir schon nach kürzerster Zeit möglich, wieder eine halbe Stunde und länger ohne Unterbrechnung zu laufen.
Ich laufe von Beginn an durchchnittlich jeden zweiten Tag. Daran hat sich auch nicht viel geändert. Bin ich besonders gut in Form, verkürze ich die Wartezeit schon mal um 12 oder gar 24 Stunden. Habe ich das Gefühl, dass mein Körper eine Längere Erholung benötigt, laufe ich erst später als geplant.
Gute Erfahrungen habe ich mit dem Laufprogramm "Laufend in Form" der AOK gemacht. Es ist vom Laufanfänger bis zum Marathonläufer geeignet. Das kann ich nur jedem empfehlen. Um dieses Programm optimal durchziehen zu können, habe ich mir eine Pulsuhr gekauft, die ich auch bei meinen Wettkämpfen trage (dort allerdings nur für die Kontrolle der Zwischenzeiten). Am Anfang bin ich etwa 20 Kilomter pro Woche gelaufen. Inzwischen sind es etwa 40 bis 50. Es gibt aber auch immer wieder Unterbrechungen (nach Wettkämpfen oder bei Erkältungen), so dass ich meine Jahreslaufeleistung auf etwa 1.500 km schätze.
Ich orientiere mich an den abwsechslungsreichen Trainingsplänen von Herbert Steffny (der auch die von "Laufend in Form" gemacht hat). Mein Training umfasst eine bunte Mischung aller möglichen Läufe.
Auch ich bin gelegentlich übertrainiert, was sich bei mir meist darin äußert, dass die Beine nicht mehr richtig laufen wollen (sogenannte "schwere Beine") oder ich nach einer anstrengenden Trainigseinheit eine Erkältung bekomme. Tritt so etwas auf, bleibt mir nichts übrig, als das Training zu verringern oder auszusetzen und mich in Gelduld zu üben, auch wenn ich den einen oder anderen Wettkampf dann absagen muss.