über "DAS LAUFEN" - Laufen von A bis Z

In diesem Abschnitt werden Begriffe aus dem Laufsport in alphabetischer Reihenfolge erläutert. Der Umfang wird laufend erweitert. Vorschläge bitte über die Kontaktseite.

 

Nicht herunter fallen Tipps. Diese findest Du in RICHTIG LAUFEN / TIPPS und in TRAINING und WETTKAMPF.

ALTERSKLASSEN

Bei Laufwettbewerben gibt es meist eine Alterklassen-Einteilung nach den Regeln des deutschen Leichtathletik-Verbandes (in 5-Jahres-Schritten, beginnend mit dem 30. Lebensjahr). Zusätzlich erfolgt eine Unterteilung nach männlich (M) und weiblich (W). Grund für diese Unterteilung ist die unterschiedliche Leistungsfähigkeit von jüngeren und älteren sowie weiblichen und männlichen Läufern.

BESENWAGEN

 ist bei Laufwettbewerben (übernommen aus dem Radsport) meistens ein Fahrzeug, der die Teilnehmer aufsammelt, die das Rennen aufgegeben haben. Manchmal ist es auch nur ein Fahrrad, das hinter dem letzten Läufer herfährt.

 

Ist bei einem Rennen eine Höchstzeit vorgeschrieben, kann es schon mal vorkommen, daß die letzten Läufer, die die Zeitvorgabe nicht schaffen, im Besenwagen mitfahren müssen (weil danach die Strecke für den Straßenverkehr freigegeben wird) oder erst nach dem Besenwagen ins Ziel kommen und dann natürlich nicht mehr gewertet werden.

 

Ich selbst habe es bisher immer rechtzeitig vor dem Besenwagen geschafft. Aber das kann sich ja noch ändern.

LAUF-ABC

Das Lauf-ABC ist ein Koordinationstraing, mit dem Schrittfrequenz und Bewegungsabläufe verbessert werden können (s. S. 5 und 9 der PDF-Datei in DIE RICHTIGE LAUFTECHNIK), eine Art Laufschule für alle Läufer. Es wird dadurch nicht nur die Lauftechnik verbessert, sondern auch das Bewegungsrepertoire vergrößert. Es handelt sich dabei um spezielle Übungen, von denen man (beispielsweise an einem Tag, an dem die Muskeln ausgeruht und locker sind oder nach einem relativ kurzen, lockeren Dauerlauf) ca. vier bis sechs in sein Trainingsprobramm mit aufnehmen sollte. Ideal  ist (so die Weltklasseläuferin Sabrina Mockenhaupt), die Kombination des Lauf-ABCs mit einem dazu passenden Programm zur Käftigung der Muskulatur, vor allem des Rumpfes.

 

Es handelt sich u. a. um folgende Übungen: Anfersen, Seitwärtslaufen mit Überkreuzen, Seitgalopp, Steigerungslauf, Seitsprünge, Fußgelenksarbeit, Kniehebelauf, Hopserlauf, Prellsprünge.


Ein Video mit einigen Beispielen findest du hierBei just4run gibt es (unter "Laufvideos") weitere Videos zu den Übungen des LAUF-ABC.

ZIELSCHLUSS

bedeutet, daß nach einer bestimmten Zeit oder um eine bestimmte Uhrzeit das Ziel geschlossen wird. Das heisst, Läufer, die danach noch ins Ziel einlaufen, werden nicht mehr gewertet.

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