BERICHTE - andere Wettkämpfe

Das sind solche, an denen ich krankheits- oder verletzungsbedingt nicht aktiv teilnehmen konnte, die mir aber so wichtig waren, dass ich trotzdem unbedingt dabei sein musste.

 

HiRo Run 21.1 (1. Halbmarathon Hilpoltstein-Rothsee) am 17.04.2011

Hier wollte ich eigentlich, als einer von 10 Teilnehmern unserer "Betriebsmannschaft", mitlaufen. Noch gar nicht richtig genesen von meiner Pseudo-Herzerkrankung (die sich als Magnesiummangel herausstellte) begann ich Anfang Januar mit dem Training. Eine vierzehntägige (erkältungsbedingte) Unterbrechung konnte ich locker wegstecken. Zwei Wochen vor dem Lauf war ich in Bestform und da habe ich es wohl übertrieben. Nach einem intensiven Trainings-Hügellauf hatte ich Schmerzen im rechten vorderen Schienbeinmuskel (tibialis anterior), die nicht mehr verschwanden. Alle Gegenmaßnahmen (Trainigsumstieg auf Radfahren, massieren, Tabletten) waren letztendlich ein erfolgloser Kampf gegen die Zeit. So entschloss ich mich, einfach hinzufahren und wenigstens meine Kolleginnen und Kollegen zu fotografieren. Glücklicherweise kannte ich die Strecke vorher schon, da ich zwei Wochen zuvor bereits bei einem Sondertraining des veranstaltenden Triathlonteams "La Carrera" (verletzungsbedingt bereits mit dem Fahrrad) dort war. Um es vorweg zu nehmen:

 

Unsere Mann-und Frauschaft hat sich tapfer geschlagen (mit Zeiten zwischen 1:44 und 2:07 Stunden). Meine Fotos waren dagegen weniger berauschend. Ich hatte nämlich nur das Laufen trainiert, aber nicht, wie man eine Laufveranstaltung fotografiert. Und dann war das Läuferfeld auf den ersten Kilometern auch noch so eng, dass es nicht möglich war, die einzelnen Team-Mitglieder herauszupicken.

 

Hier der Bericht: 

 

Richtung Rothsee
Richtung Rothsee

Rund 500 Starter waren gemeldet und der Lauf schon seit Monaten ausgebucht.

 

Die äusseren Bedingungen waren fast ideal. Die Temparatur beim Start (um 9 Uhr) war weit unter 18 Grad (für manche etwas zu frisch), der Himmel wolkenlos.

 

Start war im Stadtzentrum von Hilpoltstein, mitten in der Altstadt. Es ging zunächst am Städtischen Bad, diversen Sportstätten und dem  Auhof vorbei zum Main-Donau-Kanal, der nach ca. 1 1/2 Kilometern bereits erreicht war. Nach Überquerung der Schleuse Hilpoltstein wurde dann die Richtung gewechselt. Es ging auf der anderen Kanalseite wieder zurück, Richtung Rothsee.

 

Die Läuferschlange ist hier bereits in Richtung Rothsee unterwegs.

Es wurde der große Rothsee (der vom kleinen Rothsee druch einen Damm getrennt ist) umrundet und zwar läuferisch korrekt*, das heisst links herum.

 

Da ich alles mit dem Rad abfahren musste, die Läufer nicht behindern durfte und meine Mannschaft in verschiedenen Phasen des Rennens fotografieren wollte, konnte ich mir nicht immer die schönsten Stellen heraussuchen und so kam es, dass ich es nicht schaffte, ein Bild mit dem Rothsee als Hintergrund zu machen. Daher nur dieses Luftbild vom Rothssee, auf dem man unten (quer) sehr schön den Main-Donau-Kanal erkennen kann.

 

 

*Es ist nämlich international üblich, Läufe auf Bahnen immer links herum zu bestreiten.

Hier ist der Rothsee fast umrundet, mehr als die Hälfte bereits geschafft.
Hier ist der Rothsee fast umrundet, mehr als die Hälfte bereits geschafft.

Hier ist die Umrundung des Rothsees schon fast geschafft. Im Bild links (ganz vorne, blaue Jacke) der - nach den ersten vorläufigen Ergebnissen - schnellste Läufer unseres Teams.

 

Der Rückweg verlief dann wieder ein Stück am Kanal entlang. Kurz vor der Schleuse wurde dann der Kanal nach links verlassen und es ging -mit Überquerung des Kanals - in einem langen Bogen (mit mehreren Steigungen) wieder über den Auhof zurück nach Hilpoltstein.

 

Das Gröbste ist überstanden. Es geht bergab und Richtung Ziel.
Das Gröbste ist überstanden. Es geht bergab und Richtung Ziel.

Es war fast wie bei den "Zehn kleinen Negerlein". Wir hatten 10 kostenlose Startplätze. Gemeldet waren 8 Teilnehmer. Tatsächlich starteten dann nur 5.  Das Ziel erreichten nur für 3.

  

Jedenfalls war unser Team im vorderen Mittelfeld und damit, obwohl fast alle Läufer über 40 sind, sehr gut unterwegs.

 

Es war, wie vom Veranstalter versprochen, ein "zauberhafter" Halbmarathon, bei dem mich nur eines störte, nämlich dass ich selbst nicht mitlaufen konnte.

  

Bettina (rechtes Bild), die extra aus Zorneding bei München angereist war, sah man die Anstrengung - auch 2 km vor dem Ziel -  nicht an. 

 

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