DAS LAUFJAHR 2008 - 13. Nürnberger Stadtlauf (Laufen, Walking über 6 km) am 03.10.

Dieser Lauf findet bereits weniger als zwei Wochen nach dem Stadtlauf in Neumarkt statt. Da ich mich von diesem sehr schnell erholt habe, habe ich mich noch für den Stadtlauf in Nürnberg angemeldet und einige Tage vorher die Startunterlagen abgeholt. Diesmal hatte ich auch noch Fans (meine Mutter und ihren Freund), die mich unterstützten.

 

Es ist noch etwas kälter, als in Neumarkt, insgesamt also noch bessere äußere Bedingungen und ich fühle mich auch topfit. Diesmal habe ich mir allerdings kein Ziel gesetzt. Ich will einfach die beim letzten Lauf gemachten Fehler vermeiden und so versuchen, die bestmögliche Zeit zu laufen. Insgeheim rechne ich mit einer Zeit von knapp unter 31 Minuten, kann - nach der Enttäuschung in Neumarkt - aber nicht sicher beurteilen, ob dies wirklich realistisch ist.

Vor dem Start (Rüdiger eingerahmt)
Vor dem Start (Rüdiger eingerahmt)

Nach kurzem Einlaufen begebe ich mich in den Startbereich. Da (ca. 10 Minuten vor dem Start) noch niemand Position bezogen hat, stelle ich mich kurz hinter der Startlinie auf, so dass ich aus der zweiten Reihe heraus starten kann. Die Atmospähare ist sehr locker. Der Sprecher (es ist derselbe, wie in Roth) interviewt mich sogar kurz.  Als es dann los geht, versuche ich von Anfang an zügiges aber gleichmäßiges Tempo zu laufen. Etwa zwei Minuten nach dem Start merke ich, dass ich meine Uhr nicht läuft und starte sie erst dann. Der erste Kilometer ist, da es ausserdem leicht bergab geht, sehr schnell (in deutlich weniger als 5 Minuten geschafft. Als es dann eben weitergeht, geht es schon schwerer, aber ich verkrafte das sehr schnell, ebenso wie die Tatsache, dass ich relativ oft überholt werde. So ist das nun mal, wenn man vorne startet aber nicht gerade der Schnellste ist.

 

Persönliche Bestzeit!
Persönliche Bestzeit!

Von Kilometer zu Kilometer werde ich etwas langsamer, aber nur geringfügig. Auf das zwischendurch angebotene Wasser verzichte ich, um keine Zeit herzuschenken. Zwischendurch kann ich auch mal den einen oder anderen Läufer, der sich übernommen hat, einholen. Hier macht sich mein doch relativ gleichmäßiges Tempo positiv bemerkbar. Ein kurzer steiler Anstieg nach etwa 4 km wird von mir problemlos genommen, ohne dass ich dabei überholt werde. Zwischen Kilometer 5 und 5,5 (im Stadtgraben) geht es nochmals bergauf. Auch hier werde ich nicht mehr überholt.  Nach dem Ende des Anstiegs (beim Einbiegen in die Zielgerade) überhole ich dann noch einen anderen (schätzungsweise etwas jüngeren) Läufer und werde so schnell, dass er keine Chance mehr hat, mich einzuholen. 

 

Das war mein erster richtiger Endspurt, den ich sogar für mich entscheiden konnte. Hier hat mir vielleicht auch der Gedanke an die Anwesenheit meiner Fans geholfen.

 

Im Ziel erhole ich mich dann sehr schnell von den Anstrengungen des Laufes. Leider gibt es nur Wasser und Äpfel.

 

Diesmal bin ich von meiner Zeit sehr angenehm überrascht. Ich habe die 6 km in 30 Minuten und 31 Sekunden geschafft. Das entspricht rund 5,1 Minuten pro km oder etwa 12 km/h. Eine deutliche Steigerung und eine neue persönliche Bestzeit! Als 66. von 212 (darunter allerdings auch ein paar Walker) habe ich mich sogar noch im ersten Drittel platziert.

 

Eine gute Voraussetzung, um im nächsten Jahr erstmals über 10 Kilometer starten zu können.

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