DAS LAUFJAHR 2009 - Zusammenfassung und Ausblick

Bereits mit ersten Lauf des Jahres 2009 ist die Ausweitung auf die 10-km-Distanz problemlos geglückt. Von Mal zu Mal ist es mir gelungen, gleichmäßiger zu laufen, um in der zweiten Hälfte schließlich ohne Leistungsverlust zu laufen. Lediglich einmal gab es Probleme mit Wadenkrämpfen. Beim letzten Lauf in Nürnberg wollte ich mit Gewalt schneller sein. Das Ergebnis war ein Einbruch in der zweiten Hälfte des Laufes.

 

Durch die Umstellung auf am unbelasteten Fuß angepasste Einlagen (sog. Jurtin-Einlagen; Näheres hier) war es - ab Jahresmitte - problemlos möglich und auch erforderlich, vom Fersenlauf auf den natürlicheren und ökonomischeren Mittelfußlauf umzusteigen. Ich konnte allerdings nicht feststellen, dadurch schneller geworden zu sein. Seit einigen Wochen bestehende Schmerzen in den Knien wurden allerdings sofort beseitigt, solche im Achillessehnenbereich - die schon seit Monaten präsent waren - konnten reduziert werden und waren ab Dezember nicht mehr feststellbar. In wieweit Einlagen und Lauftechnikumstellung für diesen positiven Effekt jeweils verantwortlich waren, läßt sich nicht sagen.

  

Gewichts- und zeitenmäßig konnte die Entwicklung nicht in demselben Tempo fortgeführt werden, wie im Vorjahr. Das Gewicht konnte lediglich (von 76 auf 73 kg) um 3 kg reduziert werden, die 10 km-Zeit Zeit von 53:30 (geschätzt) auf 52:30 (geschätzte Nettozeit bei 52:48 brutto). Es wäre - im Nachhinein gesehen - wohl eine deutlichere Gewichtsreduzierung durch Umstellung der Ernährung erforderlich gewesen. Dies wird im nächsten Jahr geschehen.

 

Krankheitsmäßig gab es so gut wie keine Trainingsunterbrechungen, was zeigt, daß das Immunsystem weiter gestärkt werden konnte. Lediglich kurz vor dem Jahresende hat eine schnee- und kältebedingte Verletzung der Muskulatur des linken Unterschenkels zu einer Unterbrechung geführt und einen Start beim Silvesterlauf verhindert.

 

Es wurden insgesamt ca. 2.000 Trainingskilometer zurückgelegt, das sind etwa 166 pro Monat (2008: ca. 120). 

Die Wettkampf-Gesamtstrecke konnte (von insgesamt 16,5 km im Jahr 2008 auf 65 km in diesem Jahr) deutlich ausgebaut werden. Die Anzahl der Wettbewerbe wurde von 3 auf 7 gesteigert. Die gute Fitness konnte erhalten und verbessert werden, war aber (auf Grund des Gewohnheitseffektes) nicht mehr so deutlich wahrnehmbar, wie noch im Vorjahr.

 

Insgesamt war das Jahr also durchaus erfolgreich, auch wenn sich dies an den Zeiten nicht so deutlich ablesen läßt. Diese waren zumindest so gut, daß es mir möglich sein wird, 2010 mit einer akzeptablen Zeit (um die 2 Stunden) auf die Halbmarathondistanz zu gehen. Es wird erwartet, daß die Wettbewerbs-Kilometer sich auf über 100 erhöhen. Die im Jahresverlauf revidierten Zeitziele werden beibehalten, d. h., es werden Bestzeiten unter 51:00 auf 10 km und unter 1:54:00 auf 21,095 km als realistisch angesehen.