DAS LAUFJAHR 2014 - Silvesterlauf Nürnberg (vorläufiger Bericht)

Nach etlichen Anläufen ist es mir endlich gelungen, am Silvesterlauf in Nürnberg teilzunehmen. Ich kann es kaum glauben. Am 31.12. bin ich tatsächlich am Start. Nur eine halbe Stunde vorher bin ich angekommen. Es hat aber alles geklappt und ein paar Minuten zum Warmlaufen hatte ich auch noch. Die durchweg geteerte Rundstrecke ist (nach leichtem Schneefall am Vortag) teilweise leicht matschig, aber problemlos zu bewältigen und fast durchweg eben. Die Temperatur liegt deutlich über null Grad und aus den Wolken lugt ab und zu sogar die Sonne hervor. Wohl wissend, dass ich nicht in Topform bin, habe ich mich für den Hobbylauf entschieden, der über die halbe Distanz (5 km) geht.  

 

Schon sehr bald nach dem Start merke ich, dass ich auch heute wieder schwere Beine habe. Über die Ursache kann ich nur rätseln. Da die Schmerzen in den Beinen durch die ungewohnte Geschwindigkeit noch zunehmen, werde ich immer langsamer. Aufgeben gibt es bei mir nicht. Ich schleppe mich daher bis ins Ziel. Über 31 Minuten habe ich für die 5 km gebraucht.

 

Dass ich ziemlich weit hinten landen werde, war mir schon einige Kilometer vor dem Ziel klar. Meine Platzierung (137. von 179 Männern) - und damit über die Kurzdistanz von 5 km erstmals im letzten Drittel - hat mich daher nicht überrascht. Bitter ist nur, dass ich damit langsamer war, als bei meinem allerersten Wettkampf.


Schon jetzt ist mir klar:  In den kommenden Wochen und Monaten werde ich sehr sorgfältig prüfen, ob es noch Sinn macht, weiterhin an Laufwettbewerben teilzunehmen.   

 

Die geschlossenen Fäuste zeigen es: Es war für mich ein Kampf um jeden Meter, kein Rennen!
Die geschlossenen Fäuste zeigen es: Es war für mich ein Kampf um jeden Meter, kein Rennen!