MEINE LÄUFE und ICH - Mein Training

Als Gesundheitlsäufer habe ich (nach mehrmonatigem Radtraining und deutlicher Gewichtsabnahme) erstmals im Jahr 2000 trainiert. Ich schaffte fast aus dem Stand (nach nur wenigen Tagen Intervalltrainigung) eine Strecke von 2 km Länge. Diese lief ich jeden Tag in meinem persönlichen Wohlfühltempo (im täglichen Wechsel zu meinem Radfahr-Training). Stre- ckenlänge und Intensität steigerte ich nur sehr langsam. Mir machte das Laufen schon damals viel Spaß und in gewisser Weise war ich auch schon laufsüchtig. Dennoch brach ich - nach rund 4 Jahren - wegen befürchteter Gelenkprobleme ab (s. "Wie alles begann"). Nach mehrjähriger Pause startete ich ein Comeback und wurde Wettkampfläufer.

 

Mit dem Training als solcher habe ich im April 2008 - im Alter von fast 51 Jahren - begonnen (ohne irgendwelche technischen Hilfsmittel, wie Pulsuhr oder dergleichen). Es ging am am Anfang ohnehin nur darum, die Ausdauer zu verbes- sern, d. h., eine möglichst lange Stecke durchzulaufen. Da ich ja schon früher regelmäßig gelaufen war, war es mir schon nach kürzester Zeit möglich, wieder eine halbe Stunde und länger ohne Unterbrechnung zu laufen. Meinen ersten Wettkampf (über 5 km) habe ich bereits nach zwei Monaten bestritten.

 

Ich lief von Beginn an durchchnittlich jeden zweiten Tag. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Bin ich besonders gut in Form, verkürze ich die Wartezeit schon mal um 12 oder gar 24 Stunden. Habe ich das Gefühl, dass mein Körper eine längere Erholung benötigt, laufe ich erst später als geplant.

 

Gute Erfahrungen habe ich mit dem Laufprogramm "Laufend in Form" der AOK gemacht. Es ist vor allem für Laufanfänger geeignet. Das kann ich nur jedem empfehlen. Um dieses Programm optimal durchziehen zu können, habe ich mir eine Pulsuhr gekauft, die ich auch bei meinen Wettkämpfen trage (dort allerdings nur für die Kontrolle der Zwischenzeiten). Am Anfang bin ich etwa 20 Kilometer pro Woche gelaufen. Inzwischen sind es etwa 40 bis 50. Es gibt aber auch immer wieder Unterbrechungen (nach Wettkämpfen oder bei Erkältungen). Meine Jahreslaufleistung beträgt etwa 1.500 - 2.000 km.

 

Mein Training umfasst eine bunte Mischung aller möglichen Varianten (vom langsamen bis zum Tempolauf). Ich orientiere mich an den abwechslungsreichen Trainingsplänen von Herbert Steffny (der auch die von "Laufend in Form" gemacht hat). Seit 2011 ist Radfahren wieder fester Bestandteil meines Trainings. Des weiteren trainiere ich seitdem (durch Erhöhung des Tempos der Trainingseinheiten im Verlauf der zweiten Hälfte) gezielt das Anlaufen gegen die Ermüdung.

 

Es lässt sich nicht vermeiden, dass ich gelegentlich mal übertrainiert bin, was sich bei mir meist darin äußert, dass die Beine nicht mehr richtig laufen wollen (sogenannte "schwere Beine") oder ich nach einer anstrengenden Trainigseinheit eine Erkältung bekomme. Tritt so etwas auf, bleibt mir nichts übrig, als das Training zu verringern oder auszusetzen und mich in Gelduld zu üben, auch wenn ich den einen oder anderen Wettkampf dann absagen muss. 

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