MEINE LÄUFE und ICH - Wie alles begann

TEIL 2 (Wettkampfläufer)

Nach ungefähr zwei Monaten (Ende Februar 2008) waren die von der Sprunggelenksverstauchung herrührenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen beim Gehen langsam verschwunden. Auch die Schmerzen in der Hüfte ließen (nach dem ich es immer wieder selbst mit Dehnen versuchte) deutlich nach. Genau zu disem Zeitpunkt muss ich wohl sehr empfänglich für neue Impulse gewesen sein. Uns so sagte ich spontan zu, als mich Anfang März 2008 ein Kollege (Leiter unserer Betriebssportgruppe "Laufen") fragte, ob ich nicht beim diesjährigen Landkreislauf mitmachen wollte. Ich hatte eigentlich nur auf einen solchen Anlass gewartet, um wieder mit dem Laufen anfangen zu können. Ab Anfang April begann ich zu trainieren.

Mein allererster Lauf (kurz nach dem Start)
Mein allererster Lauf (kurz nach dem Start)

Nach zwei Monaten (als der Lauf stattfinden sollte) war ich so fit, dass ich bereits 5 km problemlos voll durchlaufen konnte. Hüftschmerzen und Sprunggelenksverstauchung waren für mich von da ab nur noch ein böser Traum.  

 

Der Landkreislauf fand dann doch ohne mich und ohne unsere BSG statt (weil wir nicht genug Starter hatten). Ich meldete mich darauf hin einfach bei einem anderen Rennen an und schaffte die 5 km ohne Letzter zu werden.  Das trotz eines Gewichts von 82 kg (BMI 28). Mein Hausarzt hatte übrigens vorher zugestimmt, obwohl er wohl den Eindruck hatte, ich würde mich damit übernehmen, was aber nicht der Fall war. Auf seine Veranlassung war ich dann sogar noch beim Kardiologen, der mir aber im Nachhinein bestätigt hat, dass bei mir nichts gegen das Laufen spricht.

 

Der erste Lauf (Bericht hier!) war für mich ein so tolles sportliches Erlebnis, dass ich dabei geblieben bin. Zwar sind inzwischen wieder die Knieschmerzen aufgetreten. Ich lasse mich aber jetzt nicht mehr davon kleinkriegen, sondern reduziere einfach das Trainining ein wenig, wenn es zu schlimm wird.

 

Insgesamt fühle ich mich durch das Laufen einfach wohler, gesünder und ausgeglichener. Die gelegentliche Teilnahme an Wettbewerben ist noch ein zusätzlicher Anreiz. Zudem habe ich festgestellt, dass ich immer schneller werde und wieder leichter. Meine Tochter (9) hat jedenfalls keine Chance, vor mir davonzurennen. Ich hoffe, das bleibt noch einige Jahre so. Mein Ruhepuls ist inzwischen übrigens bei 40, was (da ich jetzt ja Sportler bin) nun durchaus normal ist und                                     ich wiege nur noch wenig über 70 kg, Tendenz fallend.

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